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Eine verstorbene ex-Bildungsministerin von Governador Celso Ramos, Frau Maria Fermina da Cunha, erzählte mir einmal die Geschichte eines Fischers, der in den 1950er Jahren so viel Geld verdiente, dass er keinen Zweifel daran hatte, seinen Geburtstag zu feiern: er engagierte ein ganzes Orchester, das direkt aus Rio de Janeiro kam, um seine Party zu beleben.

Als Augenzeugin der Veranstaltung nahm Frau Fermina an der Präsentation teil, die in die Geschichte von Ganchos do Meio, der „Hauptstadt“ der Gemeinde von Governador Celso Ramos, eingehen würde, wenn jemand sie in ein Buch eingetragen hätte. Es war eine unvorstellbare Partei in dieser Region, die aus mehreren bescheidenen Fischerdörfern bestand.

Es gab eine Zeit, in der die kommerzielle Ausbeutung der bisher wenig erforschten brasilianischen Küstenfischerei begann. Es gab nur sehr wenige Industriefischer. In São Paulo und Rio de Janeiro, den Städten, die zum aufstrebenden und wachsenden Verbrauchermarkt für die Fischereiindustrie werden sollten, war bereits ein demografisches Wachstum im Prozess der totalen Beschleunigung zu verzeichnen.

Zu dieser Zeit zahlte sich die Fischerei wirklich viel aus, ein Wohlstand, der aufgrund der raschen Erschöpfung der ausgebeuteten Ressource ohne die minimale Nachhaltigkeit in vielen Küstenregionen im Laufe der Zeit nicht aufrechterhalten werden konnte.

Als Maria Fermina zu dem Fischer der oben genannten Partei zurückkehrte, sagte sie mir, dass er kein glücklicheres Ende haben würde. Er starb in unvorstellbarer Armut im Gegensatz zu den Zeiten des Überflusses, die in der Dunkelheit der Vergangenheit verschwunden sind.

Kritische Geister würden dem extravaganten Fischer keine schweren Vorwürfe ersparen. Aber wir können eine andere Ansicht haben. Der Mann wollte seiner Familie und seinen Freunden Freude bereiten. Analphabet und schlecht ausgebildet, wusste er nicht und hatte auch nicht die richtige Anleitung, um Ressourcen zu sparen, da er die Möglichkeit voraussah, dass die Fischerei in solch beeindruckender Geschwindigkeit erschöpft sein könnte. Wenn jemand sagte, dass die Fischerei kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs (1939-1945) nicht mehr so ​​häufig sein würde wie in den 1950er Jahren, würde er mit Sicherheit als „verrückt“ eingestuft.

Aber das Leben ist so. Es gibt uns Überraschungen und manchmal gewisse Fallstricke.

 

Ozias Alves Jr

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